🧒 Glück verändert sich
Geschenke und Spiele reichten mit fünf Jahren. Heute braucht es andere Dinge – und morgen wieder ganz andere.
📊 Drei Lebensphasen, drei Glücksbilder
Kindheit: Geborgenheit, Geschenke, Spiele.
Pubertät (eure Phase gerade): Freundschaften, erste Liebe, Freizeit/Ferien, zunehmender Freiraum, schulischer Erfolg, Konsum.
Erwachsenenalter: Familie, Gesundheit, (finanzielle) Sicherheit.
Welche der genannten Punkte aus der Pubertäts-Spalte treffen bei dir aktuell besonders zu? Welche eher nicht? Fehlt dir etwas Eigenes in der Liste?
🔑 Zunehmende Eigenverantwortung
Als Kind sorgen vor allem andere (Eltern, Familie) für euer Glück. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich das: Je älter man wird, desto mehr ist man selbst für sein eigenes Glück (mit-)verantwortlich.
True or False: Mit zunehmendem Alter trägt man in der Regel mehr Eigenverantwortung für das eigene Glück.
Nenne ein Beispiel, wo du im Vergleich zur Grundschulzeit heute selbst mehr für dein eigenes Glück tun musst oder kannst.
🔮 Blick nach vorn
Laut der Übersicht wird im Erwachsenenalter vor allem Familie, Gesundheit und finanzielle Sicherheit wichtig. Ob das auch für dich später so sein wird, weißt du natürlich noch nicht sicher.
Stimmst du der Vorhersage für das Erwachsenenalter zu, oder glaubst du, bei dir wird später etwas anderes im Vordergrund stehen? Begründe.
🔬 Wissen und Handeln
Was uns glücklich macht, erforschen verschiedene Wissenschaften – Psychologie, Soziologie, Verhaltensforschung, Medizin. Manche Dinge machen uns erwiesenermaßen glücklicher (z. B. Zeit mit Freunden statt Handy-Scrollen). Trotzdem handeln wir nicht immer danach, obwohl wir es eigentlich wissen.
Nenne ein Beispiel aus deinem eigenen Leben, wo du eigentlich weißt, was dir guttäte – aber es trotzdem nicht (oft genug) tust. Was hindert dich daran?
🧭 Vertiefung & Check
Kannst du diese Begriffe jeweils in einem Satz erklären? Eigenverantwortung, Glücksvorstellung
Wenn nicht: Begriff aufschreiben und sofort an der Tafel sammeln, oder die Phase noch einmal nachlesen.
Suche auf YouTube nach "Glücksforschung Psychologie, z. B. ein Video von Sinn und Verstand", wenn du das Thema noch vertiefen willst.
Notiere, was nach dieser Phase noch unklar ist – wird sofort an der Tafel gesammelt.
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Name und Klasse eintragen, dann abschicken.
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Ihr wisst jetzt, dass Glücksvorstellungen sich mit dem Alter verändern. In der nächsten Station lernt ihr zwei ganz konkrete Strategien kennen, die euer Glück aktiv steigern können.